Eiterfelder Ehepaar Emil und Luise Wiegand feierte das Fest der Eisernen Hochzeit

„Es ist ein seltenes und ohne Zweifel bedeutsames Jubiläum ......


„Es ist ein seltenes und ohne Zweifel bedeutsames Jubiläum, das nur wenige Ehepaare feiern können“, betonte Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) bei seiner Gratulation. Die Glückwünsche von Landrat Bernd Woide (CDU) übermittelte Kreisbeigeordneter Alfred Metz (CDU), der auf die Eheschließung des Paares in einer schwierigen Zeit in 1945 verwies.

Für die Eiterfelder Bevölkerung sprach Ortsvorsteher Elmar Hartmann, der beiden noch viele gemeinsame Jahre wünschte.

Der 86-jährige Jubilar wuchs in Eiterfeld auf. Nach seiner Lehre im Maurergeschäft Emil Hartmann folgte der Arbeitsdienst und später der Einzug zum Militär. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Emil Wiegand in Russland eine Verletzung, dessen Folgen er bis heute spürt. Trotz allem zählte er zu denjenigen, die nach dem Krieg mit anpackten, um Wiederaufbau zu leisten. Er ging nach Westfalen, um im Maurerberuf seine Familie zu ernähren. Nachdem er Polier in Frankfurt-Königswinter war, kehrte er einige Zeit später zum Bauunternehmen Hartmann zurück, wo er bis zum Ruhestand beschäftigt war.

Scheich hob zudem Wiegands Leidenschaft des Taubenzüchtens im Brieftaubenverein „Eitratal“ hervor. Seine Ehefrau Luise (85), geborene Brückmann, lernte ihren Mann während seiner Militärzeit in Friedberg kennen. Dort arbeitete sie als Kindergärtnerin. In Eiterfeld hielt sie die Familie zusammen, während ihr Mann der auswärtigen Arbeit nachging. Eine Tochter und zwei Söhne wurden dem Paar geschenkt. Die Kinder, deren Partner, sechs Enkel und drei Urenkel gratulierten als erste und saßen mit am Festtagstisch.

Foto: Karl-Heinz Burkhardt
Eiserne Hochzeit Wiegand