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Einbruch in das Bonifatiuskloster Hünfeld
In der Nacht zum Dienstag (28.06.) brachen Unbekannte in das Bonifatiuskloster ein und erbeutete Gegenstände und Bargeld im Wert von fast 3500 Euro. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei müssen die Diebe in der Zeit zwischen 21.15 Uhr und 06.00 Uhr sich über ein unverschlossenes Fenster Zugang zu einem Büro in der Klosterstraße verschafft haben. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeit und stahlen eine Geldkassette mit mehreren hundert Euro Scheingeld, eine Canon Digitalkamera sowie dazugehörige Objektive von Canon und Tamron in einer rot-schwarzen Kameratasche. Des Weiteren fehlt ein Beamer, zwei Stangen Zigaretten sowie acht Päckchen Zigarren. Die Diebe entkamen unerkannt. Hinweise zu den Taten erbittet das Polizeipräsidium Osthessen unter der Rufnummer (0 66 1) 10 50 oder im Internet unter www.polizei.hessen.de/onlinewache.
Illegale Entsorgung von Därmen
Bisher unbekannte Täter leiteten vermutlich in der Zeit zwischen Samstag, 04. Juni und Sonntag, 19. Juni 2011 illegal Därme und Innereien in die Kläranlage „Eitratal“ unterhalb des Eiterfelder Ortsteiles Buchenau ein. Am Sonntag, 19. Juni 2011, und am Sonntag, 05. Juni 2011, wurde jeweils durch das Kläranlagenpersonal festgestellt, dass von mindestens zwei geschlachteten Tieren über die Kanalisation die Därme und Innereien illegal beseitigt wurden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften die Eingeweiden von Ziegen oder Schafen stammen. Spuren einer Fleischbeschau waren an den Eingeweiden nicht erkennbar. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen Polizei und Ordnungsbehörde davon aus, dass die Tiere an den Wochenenden vor dem 05.06. bzw. 19.06.2011 geschlachtet wurden. Gegen die Täter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen mehrfachen Verstoßes gegen das Tierseuchengesetz eingeleitet. Sachdienliche Hinweise bitte an die Ordnungsbehörde Eiterfeld Tel. 06672-92990, www.eiterfeld.de oder an die Polizei Hünfeld, Tel. 06652-96580.
Hilflose Kätzchen in Rasdorf ausgesetzt
Eigentlich geschehen die ungewöhnlichsten Dinge an einem Freitag, dem 13.
So dachte wohl Hilmar Jackwerth, auch bekannt als einer der beiden „Hünfelder Sheriffs“. Aber es war Freitag, der 11.6.2011, als er von einem geselligen Abend spät nach Hause kam. Nur durch Zufall fand er den Pappkarton, der vor seiner Haustüre im Dunkeln stand. Nichtsahnend nahm er ihn mit in die Wohnung, da er vermutete, dass seine Lebensgefährtin Ina Baier ihn vor der Haustüre vergessen hätte.
Ihm bot sich ein erschreckender Anblick, denn vier blaue Augen schauten ihn hilflos aus dem geöffneten Pappkarton an. Dieser Fund, der für Tierschützer schon beinahe Normalität ist, war für ihn unfassbar. Unbekannte hatten zwei sechswöchige Katzenbabys bei ihm ausgesetzt. Die Kätzchen konnten noch gar nicht alleine fressen.
Renate Beutler vom Tierschutzverein Hünfeld half der Familie Jackwerth - Baier am nächsten Morgen. Denn nach einer unruhigen Nacht mit schreienden Kätzchen wurde der Tierschutz um Hilfe gebeten und die Babys konnten bei einer „Katzenamme“ untergebracht werden. Katze Minka aus Großenbach hat sich ihrer sofort angenommen und sie gleich gesäugt und geputzt, obwohl ihre eigenen Kinder zwei Wochen jünger sind.
Tierschutzvereine helfen immer, man muss sie nur fragen. Sie haben ein Netzwerk, das sich gerade um solche verstoßenen Tiere kümmert und im schlimmsten Fall besteht auch noch die Möglichkeit einer Handaufzucht. Das allerdings ist eine teure und sehr zeitintensive Arbeit für die ehrenamtlich arbeitenden Pflegestellen.
Hilmar Jackwerth hat bei der Polizeistation in Hünfeld Anzeige erstattet und hofft, dass man anhand des Kartons und des auffälligen rosa Jäckchens, das sich darin befand, die Täter ermittelt. Er ist froh, dass es an diesem Abend nicht geregnet hat, denn dann wäre der Pappkarton in sich zusammengefallen und die Kätzchen wären vielleicht erstickt. Er hofft, dass Personen, die Angaben dazu machen können, sich bei der Polizei oder dem Tierschutzverein Hünfeld melden.
Renate Beutler vom Tierschutz Hünfeld findet, dass man im 21. Jahrhundert keine Katzenbabys mehr aussetzen sollte, zumal dies eine Straftat sei. Wer keinen ungewollten Nachwuchs haben möchte, müsste seine Katze kastrieren lassen. Auch für den kleinen Geldbeutel bieten Tierschutzvereine jedes Jahr Hilfe an.
Wer den beiden Kätzchen ein neues Zuhause geben möchte oder mehr über Kastration und Tierschutzarbeit erfahren will, kann sich unter www.tierschutzverein-huenfeld.de informieren oder am Telefon unter 06652-7480437 melden.
Renate Beutler, 1. Vorsitzende Tierschutzverein Hünfeld Stadt und Land e.V. Tel. 06652-7480437.
Unerlaubte Feuerwerke
In letzter Zeit häufen sich bei der Ordnungsbehörde Eiterfeld Beschwerden über das Abbrennen von unerlaubten Feuerwerken. Die Ordnungsbehörde Eiterfeld weist deshalb in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Feuerwerkskörper der Klasse II nur von Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr erworben und verwendet, d. h., abgebrannt werden dürfen. Der Erwerb ist nur in der Zeit vom 28.12. bis 31.12. zulässig. Das Abbrennen ist nur vom 31.12. bis 01.01., d. h., in der Neujahrsnacht erlaubt. Aus begründeten Anlässen, wie z.B. einem Jubiläum kann die jeweils zuständige Örtliche Ordnungsbehörde das Abbrennen eines Feuerwerks der Klase II auch außerhalb der vorgenannten Zeiten zulassen. Dies erfolgt in der Regel unter Auflagen. Nur mit dieser Erlaubnis ist der Erwerb von Feuerwerkskörpern der Klasse II möglich und zulässig. Verstöße hiergegen können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 € geahndet werden. Der Antrag auf eine entsprechende Erlaubnis ist spätestens 14 Tage vor dem beabsichtigten Zeitpunkt, an dem das Feuerwerk abgebrannt werden soll, formlos unter genauer Angabe von Ort, Art, Umfang, Anlass, Verantwortlichen und beabsichtigten Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Abstände zu Wald, bewohnten Gebäuden usw. beim Bürgermeister der Marktgemeinde Eiterfeld, Örtliche Ordnungsbehörde, Fürstenecker Straße 2, 36132 Eiterfeld einzureichen. Für die Erteilung der Erlaubnis wird eine Gebühr erhoben. Für die pyrotechnischen Gegenstände der Klassen III und IV ist das Dezernat für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik Bad Hersfeld des Regierungspräsidiums Kassel, Dezernat 35.2, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld, Telefax: 06621-406940 zuständig. Die entsprechenden Ordnungsbehörden sind für die Entgegennahmen der Anzeigen zuständig und leiten diese nach dorthin weiter.
Sportabzeichen
Auch in diesem Jahr sicherte sich der SV Steinbach im Vereinswettbewerb für Sportabzeichen den 1 Platz. Der diesjährige Ausrichter der Veranstaltung, Grün Weiß Leimbach, hatte mit einem Quotienten von 5,35 die Nase vor der TSG Mackenzell und dem TSV Arzell. Das Ranking wird im Verhältnis von Mitgliedern zu abgelegten Sportabzeichen ermittelt. Der Sportwart Rudi Köhl gab bei der Veranstaltung im Sportlerheim in Leimbach einen Überblick der in diesem Jahr abgelegten Sportabzeichen im Sportkreis 21 Hünfeld. Die Gesamtzahl der abgelegten Sportanzeichen ist mit insgesamt 1251 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Besonders die Schulden des Hünfelder Landes haben mit 1116 abgelegten Sportabzeichen zu dem guten Ergebnis beigetragen. Köhl hob dabei die Matthäus Schule aus Steinbach und die Wigbertschule Hünfeld hervor.Konnten die beiden Schulen doch auf Landesebene jeweils dritte Plätze belegen. Aufgrund der Urlaubszeit konnten lediglich die Familien von Leimbach, Steinbach und Arzell die von der VR Bank Nordrhön eG gestifteten Preise entgegennehmen.
Resolution zum Erhalt des Wisselsberges
Der Antrag des Rhönclub Zweigvereins Eiterfeld auf Erhalt des Wisselsberges im Hessischen Kegelspiel wird durch den Gemeindevorstand der Marktgemeinde Eiterfeld einstimmig unterstützt, so Bürgermeister Hermann- Josef Scheich. Darüber hinaus spricht sich der Gemeindevorstand der Marktgemeinde Eiterfeld dafür aus, dass die Flächen für den Abbau von Basalt auf dem Wisselsberg nicht erweitert werden und der Basaltabbau auf dem Wisselsberg beendet wird. Die geologische Substanz des
Wisselsberges soll in der jetzigen markanten Form und Gestalt erhalten bleiben und das Hessische Kegelspiel dadurch seine Schönheit, Würde und Attraktivität behalten. Insbesondere zum Schutz von Wasserreserven, Flora und Fauna ist der Waldbestand auf dem Wisselsberg zu erhalten, so Bürgermeister Hermann- Josef Scheich abschließend.
Ehrenbrief des Landes Hessen an Renate Sauerbier
Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich überreicht im Auftrag des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Fuldas Landrat Bernd Woide den Ehrenbrief des Landes Hessen an Renate Sauerbier im Beisein der Kreisbeigeordneten Rita Baier.
Namens des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und des Landrates des Landkreises Fulda Bernd Woide überreichte jetzt Eiterfelds Bürgermeister Hermann- Josef Scheich den Ehrenbrief des Landes Hessen an Renate Sauerbier aus dem Eiterfelder Ortsteil Großentaft. Anlässlich der Übergabe ging Bürgermeister Hermann- Josef Scheich in seiner Laudatio auf die zahlreichen Verdienste von Sauerbier ein. Scheich betonte hierbei, dass die Geehrte neben ihrem hohen beruflichen Engagement in ihrem Schreinerbetrieb ehrenamtliche Aufgaben übernommen habe. Neben der Tätigkeit als Kreistagsabgeordnete des Landkreises Fulda lag und liege ihr besonders der Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk am Herzen. Diesen Arbeitskreis, dem Renate Sauerbier als Gründungsmitglied und zunächst als zweite Vorsitzende angehörte, führte sie anschließend fast sechzehn Jahre als 1. Vorsitzende. Hierbei gelte es insbesondere zu erwähnen, so Scheich, mit welcher Beständigkeit und Verlässlichkeit sich Renate Sauerbier immer wieder für die Belange der Frauen im Handwerk eingesetzt und damit die Position der Frauen gestärkt habe. Auch die Tatsache, dass dieser Verband der größte in Hessen sei, sei letztendlich ein Verdienst von Renate Sauerbier, - unterstrich das Gemeindeoberhaupt. Unter anderem war Renate Sauerbier Mitglied des Kreistages des Landkreises Fulda und Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Fulda von 1993 bis 2001. Von 1991 bis 1992 war sie stellvertretende Vorsitzende im Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk und von 1992 bis 2007 Vorsitzende dieses Arbeitskreises. Abschließend betonte Bürgermeister Scheich, dass Staat und Gemeinden heute mehr den je auf das Mitwirken derer angewiesen sind, die bereit seien, mehr als nur ihre Pflicht zu tun und bezeichnete Renate Sauerbier hierfür als Vorbild. roßentafts Ortsvorsteherin Christine Volkenand übermittelte die Grüße des Ortsbeirates und schloss sich den Worten des Bürgermeisters an.
Erneuerung der Kreisstraße 157 Oberweisenborn
„Es ist keine große, aber für die Bürger eine sehr wichtige Maßnahme“, sagte Landrat Bernd Woide am Dienstag, 24.05.2011, beim Spatenstich zur Erneuerung der Kreisstraße 157 im Eiterfelder Ortsteil Oberweisenborn. Die geplante Maßnahme umfasst den Vollausbau der K157 „Solzstraße“ auf einer Länge von 320 m mit einem einseitigen 1,50 m breiten Gehweg. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 490.000 Euro. Der Kostenanteil der Marktgemeinde Eiterfeld beläuft sich auf rund 226.000 Euro. Im Rahmen der Maßnahme sollen der vorhandene Oberflächenkanal auf einer Länge von 240 m in der Nennweite 300 mm ausgetauscht und rund 260 m Wasserleitung erneuert werden. Eiterfelds Beigeordneter Hubert Schmelz - der am 26.05.2011 zum Ersten Beigeordneten gewählt wurde – übermittelte die Grüße von Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und erinnerte daran, dass der erste Antrag auf Ausbau bereits im Dezember 2000 gestellt worden sei. Schmelz betonte, dass es sich bei diesem Projekt um die größte Einzelmaßnahme handele, die im Haushalt 2011 der Marktgemeinde Eiterfeld veranschlagt sei. Der Leitende Baudirektor des Amtes für Straßen und Verkehrswesen, Fulda (ASV), Ulrich Hansel, führte ebenfalls aus, dass bereits Ende der 90er Jahre ein erster Ortstermin zwecks Ausbau der Kreisstraße stattgefunden habe. Nach Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten habe das ASV in 2010 mit den Planungen begonnen. Ortsvorsteher Armin Zachartschuk dankte für den Beginn der Baumaßnahme und sprach von einem besonderen Tag für die Bürgerinnen und Bürger von Oberweisenborn. Die Baumaßnahme soll unter Vollsperrung bis zum 31. August 2011 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird der Verkehr über die Liederainstraße und die Gemeindeverbindungsstraße Ufhausen - Landesstraße 3171 umgeleitet. Der Linienbusverkehr erhält eine Ausnahmegenehmigung zum Befahren eines gesperrten Teilstücks einer Querverbindung zwischen der Umleitungsstrecke. Die übrigen Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrbeschilderung zu beachten, damit es nicht zu gefährlichen Begegnungen mit Bussen kommt, da die Fahrbahn im Bereich der Querverbindung relativ eng ist.

Ortsvorsteher Armin Zachartschuk, Bauleiter Joachim Kramer, Leitender Baudirektor Ulrich Hansel, Landrat Bernd Woide, Eiterfelds Beigeordneter Hubert Schmelz und Karl August Falkenhahn vom zuständigen Ingenieurbüro beim Ersten Spatenstich an der Kreisstraße 157. Foto: Franz Giebel.
Waldbrandgefahr beim Bildstock
An der Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Ortsteil Betzenrod der Marktgemeinde Eiterfeld und dem Stadtteil Malges der Stadt Hünfeld befindet sich ein Bildstock in Höhe der Gemarkungsgrenzen Betzenrod-Malges-Roßbach innerhalb des Waldes.
Diesen Bildstock nutzen Bürger, um dort brennende Kerzen und Grableuchten aufzustellen. Durch Wind werden jedoch die brennenden Leuchten von der Plattform des Bildstockes heruntergeweht und fallen brennend auf den Waldboden. Nur dem beherzten Einschreiten eines Bürgers aus Leibolz ist es zu verdanken, dass es bisher nicht zu einem größeren Waldbrand gekommen ist. Das Ordnungsamt Eiterfeld bittet die Passanten eindringlich, auf diesem Bildstock keine brennenden Kerzen mehr aufzustellen, da eine erhebliche Waldbrandgefahr hiervon ausgeht.
Einbruch in Kläranlage aufgeklärt
Ein Einbruch in die Kläranlage der Marktgemeinde Eiterfeld im Ortsteil Buchenau am 29. September 2009 konnte jetzt von der Kripo Fulda aufgeklärt werden. Nach der DNS-Analyse eines vom Täter am Tatort hinterlassenen Bluttropfens konnte ein heute 25-jähriger Mann aus der Gemeinde Eiterfeld identifiziert werden. Der rauschgiftabhängige Einbrecher hat die Tat in seiner Vernehmung gestanden.
Personenrettung durch Feuerwehr
Am Samstag, 09.04.2011, um 03.22 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren von Arzell und Eiterfeld durch die Leitfunkstelle Fulda alarmiert, um dem Rettungsdienst und Notarzt Zugang zu einem Haus in Arzell zu verschaffen. In dem Haus befand sich eine verletzte Person, die die Tür von innen nicht öffnen konnte. Bereits um 03.30 Uhr konnte die Feuerwehr der Leitstelle melden, dass sie die Tür geöffnet hat. Nachdem die Feuerwehrangehörigen dem Rettungsdienst beim Verbringen des Verletzten in den Rettungswagen Unterstützung leisteten, konnten sie um 04.12 Uhr diesen Technischen Hilfeleistungseinsatz beenden.
Geschwindigkeitsmessungen in Eiterfeld
Nicht von gegenseitiger Rücksichtnahme gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern war das Fahrverhalten von über 46 Prozent der LKW-und PKW- Fahrer in der Eiterfelder Bahnhofstraße in Eiterfeld geprägt. Aufgrund eines tödlichen Verkehrsunfalls vereinbarten die Vertreter der zuständigen Fachbehörden eine Messung über 24 Stunden in der Bahnhofstraße in Eiterfeld in Höhe der Zufahrt zur Rettungswache durchzuführen. Das Ergebnis der Messung, die durch das ASV Fulda als zuständigen Straßenbaulastträger durchgeführt wurde, ist erschreckend: Nur 28,4 Prozent der insgesamt 6.269 gezählten Fahrzeuge im Beobachtungszeitraum hielten sich an die vorgegebene Geschwindigkeit. 1.568 Fahrzeugführer bewegten sich mit einer Geschwindigkeit zwischen 50 und 54 km/h. 46,6 Prozent überschritten auch diese Geschwindigkeit. Wovon 1.387 bis 59 km/h, 841 zwischen 60 und 64 km/h, 443 zwischen 65 und 69 km/h, 161 zwischen 70 und 74 km/h, 59 zwischen 75 und 79 km/h, 22 zwischen 80 und 84 km/h und 6 zwischen 85 und 89 km/h fuhren. 3 Pkw –Fahrer fuhren in dem Zeitraum mit über 90 km/h an diesem Messpunkt vorbei. 8 Lkw- und 3 Lastzugfahrer fuhren jeweils mit mehr als 75 bis 79 km/h durch die Ortslage. Nach Erörterung dieser Messergebnisse wurde seitens der Fachbehörden festgelegt, dass die Geschwindigkeitskontrollen mittels mobiler Geschwindigkeitsmessgeräte in Eiterfeld verstärkt werden. Dies werde unweigerlich dazu führen, dass einige Berufspendler in Kürze auf ihren Führerschein verzichten müssten, sollten sie ihr Fahrverhalten nicht ändern, verdeutlichte Polizeihauptkommissar Engelbert Auth vom Regionalen Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Osthessen, Fulda. Das gezeigte Fahrverhalten der Mehrheit der Kraftfahrer ist unverantwortlich, so Oberamtsrat Franz Giebel von der Straßenverkehrsbehörde Eiterfeld. Berücksichtige man den Anhalteweg eines Pkws, sei davon auszugehen, dass man bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h einen Anhalteweg von 40 m hat. Dieser verlängere sich bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h auf 54 m und bei 70 km/h auf 70 m. Somit erhöhe sich mit jeder Geschwindigkeitssteigerung die Wahrscheinlichkeit, dass man sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig vor einem Hindernis zum Stehen bringen könne.
Eiterfeld und Großentaft online
Die Eiterfelder Ortsteile Großentaft und Ufhausen sind ab sofort an das wiDSL Netz angebunden. In der KW 12 wurden die Antennen, die das schnelle Internet in die Ortsteile bringen, am Soisbergturm installiert und aktiv geschaltet. In den nächsten Tagen werden durch den Vor-Ort Partner von OR Network, der Firma Systematic IT Consult aus Eiterfeld, die ersten Kunden angeschlossen. Haushalte in den angeschlossenen Orten haben nun die Möglichkeit DSL Geschwindigkeiten von 2 Mbit bis 16 Mbit zu nutzen. Mittels einer Empfangsantenne, die Sichtverbindung zu einem der Sendestandorte haben muss, wird das DSL Signal ins Wohnzimmer geleitet. In Großentaft befindet sich die Sendeanlage auf der Lagerhalle, Alte Str., für Ufhausen in der Holzgasse. „Bürger die von Unterufhausen, Soisdorf und Treischfeld aus, Sicht zum Soisberg haben, können wahrscheinlich direkt über den Berg angeschlossen werden, dies müsse aber vorab durch den Vor-Ort Partner geprüft werden. In den Orten sind aber auch eigenen Sendestandorte geplant, die noch installiert werden“, teilte OR Network mit. Diese eingesetzte Funktechnologie ist gesundheitlich völlig unbedenklich, da die Sendeleistung sehr gering ist. Im Gegensatz zum Mobilfunk, ist diese Technik selbst in medizinischen Einrichtungen zugelassen. Zum Vergleich: Ein Mobiltelefon hat eine Sendeleistung von ca. 2 Watt, wiDSL nur 0,1 Watt. Kunden können zwischen 2 wiDSL-Tarifen wählen. Bei den Fair-Flat-Tarifen wird ein bestimmtes Datenvolumen gebucht, welches dann „abgesurft“ wird. Überschreitet man das Datenvolumen wird die Geschwindigkeit automatisch auf 256/64 Kbit gedrosselt, sodass keine Mehrkosten entstehen. Bei den Flat-Tarifen, also einer Flatrate, ist die Datenmenge unbegrenzt. Monatliche Kosten für einen Internetanschluss belaufen sich, je nach Tarif, zwischen 12 € und 49 €. Eine einmalige Anschlussgebühr kostet 69 € für 2 Jahre und 129 € bei einem Jahr Laufzeit. Das Empfangsgerät ist ein Leihgerät, was den Vorteil hat, dass es problemlos ersetzt wird, wenn es mal defekt sein sollte. Interessierte Bürger können sich an den Vor-Ort Partner Systematic IT Consult wenden: 0661-2918728. Ansprechpartner ist Christoph Hohmann. Weitere Informationen zu wiDSL sind auch auf der Webseite des Unternehmens www.widsl.de zu finden.
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Umbau -u. Erweiterung Kita Großentaft
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld überreichte jetzt symbolisch einen überdimensional großen Scheck über 150.000 Euro für die Umbau– und Erweiterungsmaßnahme am Kindergarten St. Joseph im Eiterfelder Ortsteil Großentaft an die Kindergartenkinder im Dorfgemeinschaftshaus in Leibolz. Dort sind diese derzeit während der Baumaßnahme untergebracht. Dr. Wingenfeld hatte zur Freude der Kinder auch Malstifte mitgebracht, so dass diese sogleich begannen, den Scheck auszumalen. Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich freute sich, dass Dr. Wingenfeld ihm gleichzeitig den entsprechenden Förderbescheid überreichte. Die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens St. Joseph umrahmten die Übergabe mit einigen musikalischen Beiträgen und Vorträgen unter Leitung von Kindergartenleiterin Melanie Schmitt und brachten so ihren Dank für den neuen Kindergarten zum Ausdruck.
Nach Abschluss der Bauarbeiten am Kindergarten wird, so Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, neben einer altersübergreifenden Gruppe für Kinder von zwei bis sechs Jahren auch eine Kinderkrippe für Kinder im Alter von eins bis drei Jahren eingerichtet. Die Einweihung ist für den 20.11.2010 geplant. Kinder und Erzieherinnen freuen sich schon jetzt auf die neue Einrichtung, die sie voraussichtlich ab Mitte November beziehen. Damit die Marktgemeinde Eiterfeld die notwendige Betriebserlaubnis des Hessischen Sozialministeriums erhält, hat die Marktgemeinde zunächst einige bauliche Auflagen umzusetzen. So muss z.B. ein neuer Wasch-, Wickel- und Schlafraum geschaffen werden. Der Innenraum des bestehenden nördlichen Gebäudeteils wird weitestgehend umgebaut. Hier entstehen ein Mehrzweckraum mit Lager und Büro- und Sozialräume. Der bestehende Gruppenraum im südlichen Gebäudeteil wird, so erläutert Scheich weiter, zur Kinderkrippe umgestaltet. Ein Teil des bestehenden Eingangsbereiches wird der Kinderkrippe als Ruheraum zugeordnet. Ein komplett neuer Gruppenraum mit Sanitärraum wird östlich der Kinderkrippe in direkter Verlängerung geschaffen. Ziel der Baumaßnahme sei es insbesondere, alle Gruppenräume nach Süden auszurichten und direkte Zugänge zu der Außenspielfläche zu ermöglichen, betont das Gemeindeoberhaupt. Im Inneren des Kindergartens entsteht ein großflächiger Spielflur, der zentral liegt und von dem aus alle Nutzungsbereiche erschlossen werden. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 396.000 €.
Radweg Eiterfeld-Reckrod eingeweiht
Dechant Markus Blümel, Eiterfeld segnete jetzt anlässlich der offiziellen Übergabe den Radweg zwischen dem Ortsteil Reckrod und der Kerngemeinde Eiterfeld. Zuvor konnte Eiterfelds Bürgermeister Hermann- Josef Scheich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Marktgemeinde Eiterfeld willkommen heißen. Sein besonderer Gruß galt Dechant Markus Blümel, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Eiterfeld, Oskar Ruhl, den Ortsvorstehern Bernd Diel, Reckrod und Elmar Hartmann, Eiterfeld sowie dem Planer Lars Scheer vom Planungsbüro Buchspies, Fulda und der Dipl.-Ing. Stefanie Trott von der bauausführenden Firma Giebel, Eiterfeld. In seiner Rede wies das Gemeindeoberhaupt darauf hin, dass der Ausbau des Radweges Eiterfeld – Reckrod eine längere Geschichte habe, die bereits 1997/1998 zum Zeitpunkt des Ausbaues der Kreisstraße 153 begonnen habe. Der notwendige Grunderwerb gestaltete sich sehr schwierig, sodass es einige Jahre bedurfte, um die Maßnahme, die auch auf Drängen des Ortsbeirates Reckrod umgesetzt wurde, zu verwirklichen. Im Jahre 2005 wurde dann ein Teilstück des Radweges entlang des Baugebietes „Auf der Röth“ in der Kerngemeinde Eiterfeld hergestellt. Scheich verdeutlichte, dass mit dem Lückenschluss nun das innerörtliche Radwegenetz der Marktgemeinde Eiterfeld weiter verbessert und vor allem eine sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer hergestellt worden sei. Somit seien nunmehr alle unmittelbaren Nachbarorte Arzell, Leimbach, Leibolz und Reckrod an die Kerngemeinde Eiterfeld mit einem Radweg angeschlossen. Darüber hinaus bestünden direkte Anbindungen an den Kegelspielradweg sowie über Wölf die Möglichkeit zum Solztalradweg und über den letzte Woche eröffneten Eitratalweg über Arzell, Buchenau, Bodes bis nach Bad Hersfeld zum bekannten Radweg R1. Scheich verdeutlichte weiter, dass durch die Radwege die Lebensqualität und die Möglichkeit der Freizeitgestaltung für die Bürgerinnen und Bürger gesteigert werde. Die Bewegung an der frischen Luft in einer wunderschönen Landschaft sei gesund und sei gut für Jedermann. Darüber hinaus erwarte man aber auch positive Auswirkungen auf der touristischen Seite. Der 900 m lange Radweg hat eine Breite von 2,50 m und schlägt mit Gesamtkosten in Höhe von rd. 215.000 € zu Buche. Hieran beteiligt sich das Land Hessen mit rd. 82.500 €. Insgesamt wurden 2.000 t Frostschutzmaterial eingebaut. 80 m Grabenverrohrung, Durchlässe und ca. 2.900 cbm Bodenabtrag und Auskofferung waren notwendig. Scheich betonte, dass die benötigten Finanzmittel Steuergelder sein, egal ob nun von der Gemeinde oder seitens des Landes Hessen bereitgestellt würden. Letztendlich sei es das Geld der Bürgerinnen und Bürger und letzten Endes auch deren Schulden. Sein Dank zollte Scheich den zahlreich Beteiligten an dieser Baumaßnahme, insbesondere Lars Scheer vom Planungsbüro Buchspies, Dipl. Ing. Stephanie Trott von der Baufirma Giebel, dem Land Hessen,vertreten durch Kerstin Moschkau vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen Fulda und den Gemeindevertretern für die Bereitstellung der finanziellen Mittel. Reckrods Ortsvorsteher Bernd Diel dankte Bürgermeister Hermann- Josef Scheich und den gemeindlichen Gremien für die Verwirklichung des langjährigen Anliegens der Reckroder Bürgerinnen und Bürger und unterstrich, dass nunmehr die Verkehrssicherheit entlang der Kreisstraße 153 für Radfahrer und Fußgänger gegeben sei.
Bildunterschrift:
Foto 1: Eiterfelds Bürgermeister Hermann- Josef Scheich (Bildmitte) übergibt durch gemeinsamen symbolischen Schnitt durch das Absperrband den Radweg Reckrod- Eiterfeld frei. Ihm assistieren Kerstin Moschkau vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen Fulda, Eiterfelds Ortsvorsteher Elmar Hartmann, die beiden Ministranten Lukas Quanz und Julius Herber, Beigeordneter Hubert Schmelz, Reckrods Ortsvorsteher Bernd Diel, der Vors. der Gemeindevertretung, Oskar Ruhl, Planer Lars Scheer vom Büro Buchspies, Bauleiterin Dipl.- Ing. Stefanie Trott von der bauausführenden Fa. Giebel sowie der Vors. des Haupt- und Finanzausschusses Theodor Kohlmann (von links)
Foto 2: Dechant Markus Blümel segnete den neuen Radweg zwischen Eiterfeld und Reckrod
Fotos: Röder
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Radweg Buchenau-Bodes eingeweiht
Im Rahmen eines Interkommunalen Gemeinschaftsprojektes haben die Marktgemeinde Eiterfeld, Kreis Fulda, und die Gemeinde Hauneck ,Kreis Hersfeld-Rotenburg, den Eitratalradweg zwischen den Ortsteilen Buchenau und Bodes gebaut. Am vergangenen Samstag fand nun die offizielle Eröffnung statt. Haunecks Bürgermeister Harald Pressmann konnte auch namens seines Eiterfelder Amtskollegen Hermann-Josef Scheich im Haunecker Ortsteil Bodes zahlreiche Bürger aus Bodes und Buchenau sowie Vertreter der kommunalen Gremien aus Eiterfeld und Hauneck willkommen heißen. Seine besonderen Grüße galten der Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Kühnholz, dem Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke, den Vorsitzenden der Gemeindevertretungen Oskar Ruhl, Eiterfeld und Joachim Deja, Hauneck, den Ersten Beigeordneten Michael Busold, Eiterfeld, und Hans-Jürgen Nieding, Hauneck sowie den Ortsvorstehern Jürgen Heimroth, Buchenau, und Arnd Pflanz, Bodes. Pressmann betonte, dass es sich beim Ausbau dieses Radweges um ein lange ersehntes Projekt der Bürger von Bodes und Buchenau handele. Die Ortschaften seine sehr eng miteinander verbunden und deshalb immer bestrebt gewesen, dieses Vorhaben zu verwirklichen, betonte Pressmann. Seitens der Gemeinde Hauneck bestehe der Wunsch, dass in den nächsten Jahren eine Verbindung zum Radweg 12, sprich dem Haunetalradweg hergestellt werde, so Pressmann. Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich unterstrich in seiner Rede die gute interkommunale Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen bei der Planung und Umsetzung dieses Projektes, das auf eine Initiative der beiden Ortsbeiräte in 2001 zurückzuführen sei und dankte allen Beteiligten. Scheich betonte, dass mit diesem Radweg auch eine Verbindung an den Kegelspielradweg gegeben sei. Diese Radwegeverbindung sei ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit, da die Landesstraße 3170 sehr stark befahren sei. Nunmehr sei ein entspanntes Radeln durch das reizvolle Eitratal möglich, verdeutlichte Scheich und wies gleichzeitig darauf hin, dass dieser Eitratalradweg auch den Radtourismus fördere. Der durch das Ingenieurbüro Emmerich geplante und durch die Fa. Herrmann gebaute Radweg ist 1.741 m lang. Hiervon befinden sich 921 m in der Gemarkung Bodes und 820 m in der Gemarkung Buchenau. Die Baukosten bezifferte Scheich auf 306.000 €. Hinzu kommen noch die Kosten für die Planung und den Grunderwerb. Der Anteil Haunecks beträgt 150.000 € zzgl. 13.000 € für eine Brücke in der Gemarkung Bodes. Eiterfeld trägt Kosten in Höhe von 156.000 €. Zu dieser Gemeinschaftsmaßnahme erhalten die beiden Kommunen einen Zuschuss des Landes Hessen in Höhe von 214.000 €, verdeutlichte Scheich.
Bildunterschriften:
Foto 1: Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich im Radfahrerdress erläutert den Ablauf der Baumaßnahme am Eitratalradweg Foto 2: Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und sein Haunecker Amtskollege Harald Pressmann (von links) geben gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Kühnholz ( 4. von links), und zahlreichen weiteren Gästen und Ehrengästen den neu gebauten Eitratalradweg frei
Foto 3: Zahlreiche Bürger aus der Marktgemeinde Eiterfeld und der Gemeinde Hauneck nahmen an der Freigabe des Eitratalradweges im Haunecker Ortsteil Bodes teil
Fotos: Franz Giebel
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