Leben & Wohnen
Die Marktgemeinde Eiterfeld ist ein lebenswerter Ort für alle Menschen – Leben, Wohnen, Arbeiten und Mitgestalten funktioniert hier im Alltag dank richtig guter Ausgangsbedingungen.
In diesem Bereich erhalten Sie einen Überblick über die Ortsteile, Einrichtungen, Freizeitangebote, aktuelle Veranstaltungen sowie Zahlen, Daten und Fakten zur Gemeinde. Auch Informationen zum Thema Bauen sind hier gebündelt auffindbar.
Neuigkeiten
Einrichtungen
Vereine
Veranstaltungen
Freizeit
Privates Bauen
Neuigkeiten aus der Marktgemeinde
Immer auf dem neusten Stand sein – mit aktuellen Mitteilungen aus dem Rathaus, wichtigen Bekanntmachungen und neuen Projekten aus der Marktgemeinde.
Veranstaltungen in der Marktgemeinde
Ob Dorf- oder Vereinsfeste, Kultur-Events oder Informationsveranstaltungen – der Veranstaltungskalender der Marktgemeinde Eiterfeld bietet einen Überblick über alle bevorstehenden Termine.
*Veranstaltungen können durch Vereine und Institutionen über ein digitales Formular zur Veröffentlichung eingereicht werden. Nach Prüfung durch die Gemeindeverwaltung erfolgt die Freigabe.
Ortsteile
17 Orte und 3 Weiler bilden gemeinsam die Marktgemeinde Eiterfeld im Norden des Landkreis Fulda. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 89,83 km².
Geschichte
Eiterfeld blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Entwicklung der Gemeinde ist eng mit der historischen Region des Hessischen Kegelspiels verbunden.
Einwohner
km² Fläche
Ortsteile
Zeitstrahl
Für jeden der 20 Ortsteile könnte man einen eigenen Zeistrahl füllen. Hier finden Sie die wichtisten Eckpunkte in der Entwicklung zur Marktgemeinde.
Frühmittelalter und erste Erwähnung
Die erste urkundliche Erwähnung Eiterfelds ist datiert auf den 18. Juli 845. In einer Urkunde wird das Gebiet „Eitrahafeldonmarcha“ genannt, das König Ludwig der Deutsche dem Abt Hatto von Fulda im Tausch gegen drei Dörfer in Württemberg überlässt. Der Ortsname leitet sich vom Flüsschen Eitra ab, das am Lichtberg entspringt.
Mittelalterliche Entwicklung
Um 1250 entsteht die Burg Fürsteneck. Die katholische Kirche St. Georg in Eiterfeld wird erstmals 1295 erwähnt. Ab 1357 ist die Burg Fürsteneck Amtssitz eines fuldischen Amtmannes und damit auch Verwaltungssitz für die umliegenden Dörfer.
Reformation und Gegenreformation
Um 1555 wird Eiterfeld im Zuge der Reformation vorübergehend evangelisch. 1603 startet die Gegenreformation und ein katholischer Pfarrer wird eingesetzt.
Auf das selbe Jahr datiert ist die erste Liste der zum Amt Eiterfeld-Fürsteneck gehörenden 17 Orte: Arzell, Bodes, Betzenrod, Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenmühle, Körnbach, Igelsrod (Wüstung), Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, Oberufhausen, Oberweisenborn, Reckrod, Unterufhausen, Wölf.
Dreißigjähriger Krieg
Während des Dreißigjährigen Krieges leidet Eiterfeld erheblich - auch unter der Pest. Nach dem Krieg zählt der Ort nur noch drei männliche Bewohner.
Marktflecken
Seit dem 29.03.1697 ist Eiterfeld kein Dorf mehr, sondern durch Abt Placidus zum "Marktflecken" erhoben. Es ist unbekannt, wann es diesen Status, der im 19. Jahrhundert noch benutzt wurde, verliert.
Wiederaufbau
Eiterfeld erholt sich langsam von der Zerstörung, die der Dreißigjährige Krieg hinterlässt. 1712 entsteht ein neues Amtsgerichtsgebäude, 1730–1731 wird die Kirche neu errichtet und 1740 geweiht.
Siebenjähriger Krieg
Während des Siebenjährigen Krieges leidet Eiterfeld weiter unter Verarmung durch Abgaben und Plünderungen.
Napoleonische Kriege und Befreiungskriege
Weitere Kriege zeichnen Eiterfeld und seine Einwohner durch Ausbeutung und Plünderungen. Der Hunger führt zu Typhusepidemien.
Neuzeitliche Entwicklungen
1802 ist der offizielle Name des Amtes nicht mehr Amt Fürsteneck, sondern Amt Eiterfeld. 1816 wird es Teil des Kurfürstentums Hessen. 1857 wird die Schule neu errichtet. 1866 kommt Eiterfeld nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg zu Preußen.
1906 erhält Eiterfeld einen Eisenbahnanschluss auf der Linie zwischen Hünfeld und Vacha. 1922 folgt der Elektrizitätsanschluss und 1926/1927 wird die erste Wasserleitung gebaut.
Nationalsozialismus
Am 1. April 1933 wird in Eiterfeld ein Galgen mit dem Namen dreier jüdischer Familien aufgestellt. Am selben Tag wird Adolf Hitler das Ehrenbürgerrecht von Eiterfeld verliehen.
1936 leben noch 44 Juden in Eiterfeld. Während der Novemberprogrome 1938 zerstören Nationalsozialisten die Synagoge. 1939 verlässt die letzte jüdische Familie den Kernort.
Detaillierte Informationen zur Geschichte der jüdischen Familien in Eiterfeld sind hier aufgearbeitet.
Nachkriegszeit
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Eiterfeld wieder hessisch. Die Bahnlinie wird aufgrund der Zonengrenze stillgelegt.
Gebietsreform
Im Zuge der hessischen Gebietsreform werden mehrere Gemeinden in die Marktgemeinde Eiterfeld eingegliedert:
• 1970: Leibolz und Reckrod
• 1971: Arzell, Betzenrod, Großentaft, Körnbach, Soisdorf und Treischfeld
• 1972: Dittlofrod, Oberweisenborn, Buchenau, Leimbach, Mengers, Ufhausen und Wölf
Eiterfeld wird Hauptort der Großgemeinde.
Marktgemeinde
1995 wird Eiterfeld und den Ortsteilen anlässlich der 1150-Jahr-Feier der Titel „Marktgemeinde“ verliehen.
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