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Pressemeldungen

Hutzelfeuer und Taubenmärkte

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen sind alle Veranstaltungen in der Öffentlichkeit untersagt. Somit können leider auch in diesem Jahr die traditionellen Hutzelfeuer in der Marktgemeinde Eiterfeld nicht stattfinden, teilt das Rechts- und Ordnungsamt in einer Pressemeldung mit.

Auch die üblicherweise in Eiterfeld im Frühjahr eines jeden Jahres stattfindenden traditionellen Taubenmärkte müssen leider bis auf Weiteres ausfallen, so das Rechts- und Ordnungsamt abschließend.

Sammlung von Weihnachtsbäumen

Bedingt durch die Corona-Pandemie werden derzeit in vielen Orten die traditionellen Hutzelfeuer abgesagt oder werden nicht in der gewohnten Form stattfinden können. Damit finden auch die vielerorts gewohnten Sammlungen für Weihnachtsbäume, die als Brennstoff für die Hutzelfeuer verwendet wurden, nicht statt. Auch an den meisten in der Vergangenheit teils eingerichteten Abgabeplätzen für Weihnachtsbäume in den einzelnen Ortsteilen können Sie in diesem Jahr keine ausgedienten Weihnachtsbäume abgeben oder ablegen.

Am besten zerkleinern Sie die Weihnachtsbäume (Dekoration und Schmuck muss zuvor vollständig entfernt werden) und entsorgen diese nach und nach über die Bio-Tonne, die in den Wintermonaten meist nicht ausgelastet ist. Gerade in dieser Zeit können diese Grünabfälle Probleme mit den meist nassen und matschigen Küchenabfällen in der Bio-Tonne (wie z.B. Festfrieren an der Gefäßwand usw.) verhindern. Stecken Sie bitte keine Weihnachtsbäume als Ganzes in die Bio-Tonne oder verdichten Sie sie in der Tonne, sondern schneiden Sie die einzelnen Äste ab und zerkleinern diese so, dass Sie problemlos in die Tonne gelegt werden können. Die 
Bio-Tonne kann sonst nicht geleert werden. Achten Sie bitte darauf, dass sich der Deckel der Tonne noch gut schließen lässt.  

Auch an den
Wertstoffhöfen können Sie zu den Öffnungszeiten Weihnachtsbäume abgeben.

Legen Sie bitte in keinem Fall Weihnachtsbäume einfach am Straßenrand oder an von vergangenen Sammlungen gewohnten Ablageplätzen oder an den gewohnten Hutzelfeuerplätzen ab! Die Bäume werden dort nicht abgeholt!



380-Kilovolt-Wechselstromleitung von Osthessen

Marktgemeinde Eiterfeld ist von mehreren möglichen Trassenkorridornetzen betroffen
Bürgermeister Hermann-Josef Scheich weist auf Möglichkeit der Bürgerbeteiligung hin


Nach der Veröffentlichung der Korridornetzentwürfe für die geplante 380-Kilovolt-Wechselstromleitung von Osthessen nach Unterfranken durch den Netzbetreiber Tennet wird nun die Verträglichkeit der Trassenvarianten geprüft, so Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich in einer Pressemitteilung. Die Marktgemeinde Eiterfeld ist von mehreren, möglichen Trassenkorridornetzen räumlich betroffen, so das Gemeindeoberhaupt weiter
Die jetzt geplante sogenannte Fulda-Main-Leitung ist eine 380-Kilovolt-Wechselstromleitung, die das Umspannwerk Ludwigsau-Mecklar (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) über das Umspannwerk Dipperz (Landkreis Fulda) mit dem Umspannwerk Bergrheinfeld/West bei Schweinfurt verbinden soll. Bis 2031 soll die Leitung in Betrieb gehen. Der beauftragte Netzbetreiber Tennet hatte zum Projektauftakt im Sommer 2020 den Untersuchungsraum vorgestellt und hat aktuell im zweiten Planungsschritt den Korridornetzentwurf für die ab 2021 anstehende Bundesfachplanung veröffentlicht. Alle vorgeschlagenen Varianten durchqueren den Landkreis Fulda, da eine Anbindung des Umspannwerkes Dipperz notwendig ist. In einer Online-Konferenz wurden Kommunen und Bürgern die Planungen vorgestellt.

Weitere Informationen findet man bei www.tennet.eu unter „Alle Pressemitteilungen, Fulda-Main-Leitung“. Darüber hinaus steht online ein Geoinformationssystem zur Verfügung, das einen detaillierten Einblick in die Korridornetzentwürfe bietet.

Aktuell kann jedermann in einem vorgeschalteten, informellen Verfahren an einer Onlinebeteiligung bis zum 08.01.2021 teilnehmen. Weitere Beteiligungsformen folgen.
Der Netzbetreiber plant im Jahr 2021 – je nach Entwicklung der Corona-Pandemie - Vor-Ort-Informationen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ansprechpartnerin für individuelle Anfragen bei Tennet ist Frau Cindy Schemmel. Als Referentin für Bürgerbeteiligung kann sie per Mail oder Telefon unter folgenden Daten kontaktiert werden: Cindy Schemmel, Telefon: (0921) 507402424. E-Mail: fuldamain@tennet.eu, so Scheich abschließend.

Mobilbagger in Dienst gestellt

Eiterfelds Bauhof ist jetzt im Besitz eines Mobilbaggers-Kosten 114.000 Euro

Einen nahezu neuwertigen 11-Tonnen-Bagger haben der Geschäftsführer der Firma Leinweber, Neuhof-Dorfborn, Stefan Leinweber und der zuständige Vertriebsleiter Roland Heinscher in die Hände von Eiterfelds Bauhofmitarbeitern übergeben. Wie komfortabel der Mobilbagger ist, hat Bürgermeister Hermann-Josef Scheich an Ort und Stelle anlässlich der Übergabe persönlich unter die Lupe genommen. „Der neue Bagger ist eine leistungsstarke, vielseitig einsetzbare und bedienerfreundliche Maschine“, erklärte Bauhofleiter Andreas Herbig bei der Übernahme des Baggers. Der neue Bagger soll bei Straßen- und Wegeunterhaltsmaßnahmen, der Grabenräumung und Gewässerunterhaltung sowie zur Beseitigung von Wasserleitungsrohrbrüchen, bei Pflegearbeiten an Radwegen und sonstigen allgemeinen Arbeiten des Bauhofes zum Einsatz kommen.

Nicht nur die Schaufelreichweite zeichnet den Bagger aus, er verfügt außerdem über eine Allradlenkung und Zwillingsbereifung für den Einsatz im schwierigen Gelände. Außerdem verfügt der Bagger über eine Rückfahrkamera, hydraulischen Schnellwechsler für Anbaugeräte, einen aktiven Dieselpartikelfilter, vier hydraulische Zusatzkreisläufe für weitere Anbaugeräte z.B. Stemmhammer, Heckenschere, etc. Durch die verbauten sieben Hydraulikpumpen kommt es im Fahrbetrieb nahezu zu keinem Leistungsabfall, diese Technik hebt den Bagger von Vergleichsmaschinen ab. Durch das konstante Halten der Höchstgeschwindigkeit ist der Mobilbagger für eine Flächengemeinde wie die Marktgemeinde Eiterfeld mit rund 90 Quadratkilometern und 17 Ortsteilen sowie 3 Weilern ideal geeignet, betonte Roland Heinscher von der Firma Leinweber.

Frank Schott, Bauamtsleiter wies darauf hin, dass man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, bevor man den gemeindlichen Gremien eine Kaufempfehlung zu diesem Mobilbagger unterbreitet habe.

„Ich bin froh, dass die Marktgemeinde Eiterfeld in der Lage ist, den Bauhof mit guten Maschinen ausstatten zu können“, freut sich Bürgermeister Hermann-Josef Scheich. So können die Mitarbeiter des Bauhofs effektiv arbeiten und wir müssen nicht für jede Kleinigkeit eine Firma bestellen. Der moderne „Alleskönner“ hat aber auch seinen Preis: Stolze 114.000 Euro musste die Marktgemeinde Eiterfeld investieren.

Im kommenden Jahr soll der Fuhrpark des Bauhofs noch durch einen LKW mit Abrollkipper und einem zulässigen Gesamtgewicht von ca. 18 Tonnen sowie weitere Zusatzgeräte ausgestattet werden, um die Aufgrabungsarbeiten bei Wasserleitungsrohrbrüchen in unserem Versorgungsgebiet im vollen Umfang durchführen zu können, erklärt Bürgermeister Hermann-Josef Scheich abschließend.

Unser Foto zeigt v. l. n. r. Bauhofleiter Andreas Herbig, Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, Stefan Leinweber und im Bagger Roland Heinscher, Fa. Leinweber

„Elektrisch unterwegs, in Eiterfeld geht`s!“

Elektromobilität gilt als zentraler Baustein eines nachhaltigen und klimaschonenden Verkehrssystem auf Basis erneuerbarer Energien und ist nicht mehr wegzudenken.

Wer sich in Eiterfeld mit eben dieser im Vormarsch befindenden Technik fortbewegen möchte, muss sich schon seit einiger Zeit nicht mehr mit der Frage auseinandersetzen, wo man nun das Elektroauto bei Bedarf lädt. In der Marktgemeinde befinden sich vier Standorte für das öffentliche Laden von E-Autos. Die Ladestationen sind am Bauhof im Gewerbepark „Im Leibolzgraben“ und am Busbahnhof in Eiterfeld, in der „Husarenstraße“/“Steinweg“ in Arzell sowie in der „Hersfelder Straße“ in Buchenau. Darüber hinaus findet man eine E-Bike-Ladestation am Bürgerhaus in Eiterfeld.

Im Dezember 2020 war es dann soweit, dass das erste Elektroauto Einzug in den Fuhrpark der Marktgemeinde Eiterfeld hielt. Bernd Diegelmann vom in Eiterfeld ansässigen Renault-Autohaus -Diegelmann übergab Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und Bauamtsleiter Frank Schott einen elektrisch betriebenen Renault Zoe.

Laut Hersteller besitzt der Renault Zoe eine Reichweite bis zu 395 Kilometern. 80 kW/108 PS leistet das Aggregat des französischen Stromers und schafft es in 11,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Der leise und lokal emissionsfreie Neuzugang wurde durch Bürgermeister Scheich befürwortet: „Als Kommune möchten wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen und einen weiteren kleinen Beitrag zur CO2-Einsparung leisten.“ Frank Schott ergänzte, dass dies ein wichtiger und überfälliger Schritt gewesen sei, da Elektromobilität schon seit einigen Jahren Thema in Eiterfeld ist. Auch der Tag der E-Mobilität soll 2021 erneut in Eiterfeld stattfinden.

Frank Schott erhielt eine gründliche Einweisung durch Mitarbeiter des Autohauses Diegelmann, denn der Umgang mit einem Elektromobil bzw. die Besonderheiten sind den meisten eher noch fremd. Der Bauamtsleiter gibt nun sein Wissen an seine Kolleginnen und Kollegen weiter. Eine Ladesäule für die hausinterne Nutzung gibt es bereits. Abschließend dankte Bürgermeister Hermann-Josef Scheich der ebenfalls in Eiterfeld ansässigen Firma Weber-Werbung für den Entwurf und die Gestaltung des Fahrzeuges durch eine entsprechende Beklebung mit Folien.

Eiterfelds Bürgermeister Hermann-J. Scheich, Bernd Diegelmann und Frank Schott bei der Fahrzeugübergabe des fast geräuschlosen Renault Zoe vorm Amtsgericht (v. l. n. r.) in Eiterfeld

Sanierung Hochstraße in Wölf

Im Rahmen der Straßensanierung ließ die Marktgemeinde Eiterfeld Gehwegoberflächen instand setzen und beschädigte Bordsteine austauschen.

Im Zuge der Sanierung der Kreisstraße 156 zwischen dem Eiterfelder Ortsteil Reckrod und der Einmündung in die Landesstraße 3171 wurden von der Marktgemeinde Eiterfeld in der Ortslage Wölf umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, so Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich in einer Pressemeldung.

Innerhalb der Ortsdurchfahrt wurden in der Hochstraße über 800 m Wasserleitung DN 125 erneuert sowie 8 Schieberkreuze und 10 Unterflurhydranten ausgetauscht. Die Erneuerung sei nötig gewesen, da die rund 60 Jahre alte Graugussleitung im Bereich der Hochstraße deutlich in die Jahre gekommen sei, so das Gemeindeoberhaupt weiter. Um zu verhindern, dass Verschleißerscheinungen, wie z. B. Rohrbrüche, zu Ausfällen der Wasserversorgung führen und um Aufbrüche der Straßenoberfläche zu vermeiden, wurde diese Baumaßnahme im Zuge des Kreisstraßenbaus ausgeführt, erläutert Bürgermeister Scheich weiter.

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wurden auch 20 Hausanschlüsse erneuert. Die Kosten für die Erneuerung der Wasserleitung betragen ca. 500.000 €.

Weiterhin wurde ein Teilbereich des Abwasserkanals auf einer Länge von ca. 60 m ausgetauscht. Im Rahmen der Straßenerneuerungsmaßnahmen wurden Instandsetzungsarbeiten in der Gehwegoberfläche auf einer Länge von ca. 460 m durchgeführt, eine Pflasterfläche von ca. 600 qm erneuert und ca. 150 lfd. m Bordsteine ausgetauscht. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 100.000 Euro.

Hessen Mobil erneuerte die Asphaltdecke im 1. Bauabschnitt der K 156 vom Ortsausgang Reckrod bis zum Ortseingang Wölf auf einer Länge von rund 900 m.
Nach Fertigstellung der Wasser- und Kanalbauarbeiten wurde im 2. Bauabschnitt auf einer Länge von rund 1.000 m die Fahrbahndecke durch die Ortslage Wölf erneuert. Von der Ortslage Wölf bis an die Landesstraße 3171 erfolgt der Deckenbau im Frühjahr kommenden Jahres, so Scheich abschließend.

Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (links) lässt sich von Bauleiter Heiko Winges von der mit den Arbeiten beauftragten Fa. Küllmer die anstehenden Arbeitsschritte für die weiteren Pflasterarbeiten erläutern.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Am Donnerstag, 29.10.20, in der Zeit von 06:00 bis 12:45 Uhr stellte eine 44-jährige Eiterfelderin ihren Pkw in Eiterfeld in der Friedrich-Fröbel-Straße auf dem Parkplatz der dortigen Kindertagesstätte ab. Als sie in den Mittagsstunden zu ihrem Pkw zurückkehrte, stellte sie fest, dass ihr Fahrzeug einen Schaden am rechten, hinteren Kotflügel aufwies. Der Schaden wird auf eine Höhe von ca. 1.000 bis. 1.500 Euro geschätzt und muss beim Ein- bzw. Ausparken durch einen anderen Verkehrsteilnehmer verursacht worden sein. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne die erforderlichen Feststellungen treffen zu lassen. Als möglicher Verursacher kommt ein heller, mittelgroßer SUV oder sogenannter "Crossover" mit "M"-Kennzeichen in Betracht. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizeistation Hünfeld unter der Rufnummer 06652/96580 in Verbindung zu setzen.

K 156 Eiterfeld: Fahrbahnerneuerung in Wölf

Die K 156 Hochstraße in Wölf ist ab 28.9. bis Weihnachten 2020 voll gesperrt. Danach erfolgt die Freigabe der Strecke über den Winter. Sobald die Witterung es zulässt gehen die Arbeiten im kommenden Jahr weiter.
Geplant ist die Gesamtfertigstellung bis Ende März 2021. Grund ist die Erneuerung der Fahrbahn innerhalb der Ortsdurchfahrt und auf der freien Strecke bis zur L 3171, auf insgesamt rund 1200 Meter. Die Ausführung der
Arbeiten erfolgt abschnittsweise. Die vorhandenen Asphaltschichten werden bis zu 18 cm tief abgetragen und erneuert. Begonnen wird im Bereich zwischen der Wallgasse und dem Abzweig nach Mengers (K 154). Die Umleitung
erfolgt über Reckrod, Eiterfeld, Fürsteneck und umgekehrt. Auftraggeber und Kostenträger der Straßenbauarbeiten ist der Landkreis Fulda. Weitere Informationen über Hessen Mobil unter mobil.hessen.de